Am Donnerstag, 17. Mai 2018 fuhren wir via Bregenz zu unserem Ziel nach Füssen. Da wir am Vormittag noch einen Termin bei der Trachtenschneiderin hatten gings sofort in die Altstadt, danach schlenderten wir gemütlich durch die schmucke kleine Altstadt. Um 1700 h begann die sehr interessante Stadtführung. Diese begann auf dem Kaiser Maximilianplatz wo der 7 Säulenbrunnen steht der anlässlich es 700 jährigen Jubiläums der Stadt gebaut wurde. Jede Säule verkörpert ein Jahrhundert Stadtgeschichte. Als erstes wurden wir über die Geschichte der Stadt Füssen informiert, Anschliessend begann der Rundgang bei der spätmittelalterlichen Stadtmauer und dann gings weiter zu dem nicht mehr existierenden Stadttor, welches nur anhand einer Tafel und Erklärung an einer Hauswand zu besichtigen war. Danach gings durch die Altstadt zu einem der ältesten Häuser der Stadt (hier hat unsere Schneiderin ihr Atelier). Man konnte hier anhand der Bauweise der Häuser einen ca. 1 Meter breiten Abstand der aus brandtechnischen Gründen erstellt wurde sehen. Gleich gegenüber stand der letzte von 3 gusseisernen Brunnen mit dem Wappen von Füssen. Anschliessend gings zum alten Sebastiansfriedhof wo nur verdiente Personen begraben wurden. Ein ganz spezieller Friedhof .Auf jedem Grabstein stand z.b. geschrieben Frau vom Friseurmeister oder die ehrenhafte Jungfrau Tochter des Hans und Frieda xxxx.. Von dort führte uns der Weg weiter zum Ufer des Lech. Dort konnte man ein Haus mit einer ganz speziellen fiktiven ca. 1,5 Meter dicken Fassade erblicken.(Siehe Bild Flossergasse 15).

 

Die Fassade zeugt von einer alten Geschichte von „Macht und Reichtum“. Dann gingen wir zum Aussichtspunkt beim Franziskanerkloster. Die Mönche hier pflegen einen wunderbaren Garten, Von hier hatte man eine schöne Aussicht zum hohen Schloss, welches wir anschliessend auch besichtigten. Hinter der Klosteranlage endet übrigens die romantische Strasse. Als zweitletzte Station schauten wir uns das ehemalige Kloster St. Mang an. Anschliessend gings hoch zum hohen Schloss, deren Fassade mit einer Illusionsmalerei versehen wurde. Hier endete um 1900 h die Führung.
Am Freitagmorgen wanderten wir nach Schwangau und besuchten dort den Kurgarten. Um 1600h mussten wir wieder bei der Schneiderin sein und unsere Ware abholen. Anschlies-send fuhren wir zum Ludwig Festspielhaus um im Wirtshaus am See unsere geliebten Fleischpflanzerl zu essen.  Um 1930 h begann dann die 3 stündige Aufführung des Musicals Ludwig². Dies ist eigentlich eine tragische Geschichte, aber sehr eindrücklich. Auf jeden Fall hat sich dieser Besuch gelohnt. Schade dass der Forggensee abgelassen wurde (Stausee) sonst wäre die Aussicht vom Festspielhaus zum genau gegenüberliegenden Schloss Neuschwanstein, welches Nachts sehr diskret beleuchtet ist, noch eindrücklicher gewesen. Am Samstag reisten wird dann mit all den interessanten Eindrücken wieder nach Hause.

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